Curriculum Vitae

Geboren in Dortmund, studierte Kai Lohsträter nach Abitur und Zivildienstzeit an der Universität Essen (heute Duisburg-Essen) Kommunikationswissenschaft, Geschichte und Germanistik. Nach Erwerb des Magistergrades und ersten beruflichen Erfahrungen im Journalismus, im Veranstaltungsmanagement und der Museumsarbeit, erhielt er 2003 ein zweijähriges Graduiertenstipendium zur Anschubfinanzierung eines von Prof. em. Dr. Paul Münch betreuten Dissertationsprojektes zur Mediengeschichte der frühneuzeitlichen Ruhrregion. 2012 wurde er für seine Studie an der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Duisburg-Essen zum Doktor der Philosophie promoviert.

Neben der Arbeit an der Dissertation war Kai Lohsträter von 2005 bis 2006 als Honorarkraft im Stadtarchiv Dortmund beschäftigt und absolvierte zwischen 2006 und 2008 ein wissenschaftliches Volontariat im LWL-Freilichtmuseum Hagen (westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik). Danach zog es ihn von der Ruhr an die Elbe, wo er seither als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl der Geschichte der Frühen Neuzeit der Helmut-Schmidt-Universität tätig ist. 2013 immatrikulierte er sich ferner für den weiterbildenden Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, den er 2017 mit einer Untersuchung zum Wandel der Informationsdienstleistung am Beispiel historischer Fachbibliographien in Deutschland abschloss. Sein aktuelles Hauptforschungsprojekt ist der europäischen Geschichte der militärischen Kommunikation zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert gewidmet.

Kai Lohsträter ist Mitglied der historischen Vereine in Dortmund und Essen, des Vereins zur Förderung der Zeitungsforschung sowie der Arbeitskreise 'Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit' und 'Militärgeschichte'. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern im Westen Hamburgs.

    zuletzt verändert: 13.12.2017 13:36

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