HRM aus international vergleichender Sicht

In diesem Bereich unserer Forschung wird analysiert, inwieweit die Wirkungen des HRM von den institutionellen und kulturellen Besonderheiten eines Landes abhängen. Eine grundlegende Annahme dabei ist, dass nationale institutionelle Standards und kulturelle Unterschiede die individuelle Wahrnehmung von Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen beeinflussen, wodurch sich wiederum differenzierte Effekte für das Wohlbefinden der Beschäftigten ergeben.

Einen speziellen Fokus stellt das Konzept der „Kulturellen Archetypen“ (Richter et al. 2016) dar. Im Vergleich zu traditionellen Ansätzen der international vergleichenden Kulturforschung zeichnet sich der Archetypenansatz durch die ihm zugrunde liegende Gestaltperspektive sowie die dadurch mögliche Entkopplung von Kultur und Nation aus. Die Weiterentwicklung des Ansatzes sowie die Prüfung seiner Anwendbarkeit (insb. im Bereich des HRM) erfolgt u. a. durch ein DFG-gefördertes wissenschaftliches Netzwerk (Förderzeitraum: 01.10.2017 – 31.09.2020). Weiter Informationen finden Sie hier.

 

last modified Apr 17, 2018 09:34 AM

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