Aktuelles

Aktuelle Hinweise

DGfE-Kongress 2014 "Traditionen & Zukünfte", Humboldt-Universität Berlin

Die Professur Erziehungswissenschaft, insbesondere Historische Bildungsforschung ist auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft mit zahlreichen Aktivitäten vertreten.

Forschungsforum

Dr. Morvarid Dehnavi, Julia Kurig, M.A., Dipl.Päd. Johanna Lauff: Die Erziehung des ‚Neuen Menschen‘ – Utopie und Utopieverlust im pädagogischen Denken des 18.-20. Jahrhunderts. Mit Dipl.Päd. Sylvia Lässig (Universität Hamburg). Mittwoch, 12. März, 10:15 - 12:45 Uhr.

Vorträge

Prof. Dr. Carola Groppe: Universität als Gegenstand der Erziehungswissenschaft. Analysen zu historischen, aktuellen und zukünftigen Entwicklungen der deutschen Universität. Mittwoch, 12. März, 9 Uhr.

Prof. Dr. Carola Groppe: Gedächtnispolitik in der Erziehungswissenschaft der 1960er und 1970er Jahre. Im Rahmen des Symposiums "Erinnern, Umschreiben, Vergessen. Die Stiftung des disziplinären Gedächtnisses als soziale Praxis" (Prof. Dr. Markus Rieger-Ladich, Prof. Dr. Karin Amos, Tübingen). Montag, 10. März, 14 - 17 Uhr.

last modified Feb 11, 2014 10:46 AM

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Workshop des Arbeitskreises Historische Familienforschung (Hildesheim), Januar 2015

Tagung des Arbeitskreises Historische Familienforschung (AHFF) in der Sektion Historische Bildungsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft: Migration und Familie

Öffentliche Tagung des Arbeitskreises Historische Familienforschung (AHFF) in der Sektion Historische Bildungsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft vom 30.-31. Januar 2015 an der Universität Hildesheim

 

Migration und Familie

 

 

Tagungsprogramm

Jeweils 30 Minuten Vortrag und 15 Minuten Diskussion

 

Tagungszeiten

 

Freitag, 30. Januar 2015                  12.30 – 19.00  Uhr

19.00 – 20.00 Uhr: Mitgliederversammlung des AHFF

Im Anschluss: gemeinsames Abendessen

Samstag, 31. Januar 2015                10.00 – 16.00 Uhr

 

 

Freitag, 30. Januar 2015

 

 

Forum: Begrüßung und Einführung in das Thema der Tagung

 

12.30

Begrüßung und Eröffnung durch die Organisator/innen

Meike Baader/Carola Groppe

12.45 – 13.30

Wolfgang Gippert (Köln)/Petra Götte (Augsburg)

Migration und Familie - Einführung in das Tagungsthema

 

13.30 – 14.00

Kaffeepause

 

Panel 1: Familiale Netzwerke I

Moderation: Petra Götte

Panel 2: Veränderung von Familienstrukturen, Familienkonzepten im Kontext von Migration

Moderation: Carola Groppe

 

14.00 – 14.45

 

Andreas Hübner (Jena)

Kolonie und Familie: Die Kirchengeister der Côte des Allemands und die Ausbildung familialer Netzwerke im Louisiana des 18. Jahrhunderts

 

Christoph Lorke (Münster)

Interkulturalität und Asymmetrien – Binationale / interethnische Ehen. Konzeptionelle, theoretische und praktische Zugänge

 

15.00 – 15.45

 

Katharina Beiergrößlein (München)

7270 km über den Atlantik - Auswirkungen von Migration auf Familie

 

Wolfgang Hartung (Duisburg-Essen)

Umstrukturierung der Familie vor, während und nach der Migration. Die Wolgadeutschen im 18. und 19. Jahrhundert

 

16.00 – 16.45

Simone Tibelius

Familien über Grenzen. Zur Rechts- und Sozialgeschichte von Vaterschaft und Unterhalt

Anne-Kristin Kuhnt (Duisburg-Essen)

Kinderwünsche von Migrantinnen und Migranten

 

16.45 – 17.15

Kaffeepause

 

Panel 3: Familiengedächtnisse

Moderation: Elke Kleinau

 

Panel 4: Migrantenfamilien im Kontext sozialer Bürokratie und pädagogischer Arbeit

Moderation:

 

17.15 – 18.00

Laura Wehr (München)

Ost-West-Migration im familiären Gedächtnis von DDR-Übersiedler-Familien

 

Claudia Roesch (Münster)

Mexikanische Einwandererfamilien, soziale Beratung und der Wandel von Familienwerten im Kalifornien der 1920er Jahre

18.15 – 19.00

Alexander Walther (Jena)

Familiäres Gedächtnis jugoslawischer Bürgerkriegsflüchtlinge in Deutschland

Meike Baader/Christin Sager (Hildesheim)

Sozialpädagogische Stadtteilarbeit mit türkischen Migrantenfamilien in Berlin um 1970

 

19.00 – 20.00

Mitgliederversammlung des AHFF

20.00

Gemeinsames Abendessen

 

 

Samstag, 31. Januar 2015

 

 

Panel 5: Familiale Netzwerke II

Moderation: Meike Baader

Panel 6: Intergenerativer Wandel und intergenerative Transferprozesse

Moderation: Carola Groppe

10.00 – 10.45

Frank Ragutt (Münster)

Migration und Lebensstand von Familien nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Spiegel der Volkszählung von 1950

 

Ljuba Meyer (Dortmund)

Bildungstransfer russischer Dreigenerationenfamilien in Berlin

 

11.00 – 11.45

Christina Lokk (Hildesheim)

Familiär-verwandtschaftliche Netzwerke in der Lebenswelt alleinerziehender Migrant/innen

 

Asligül Aysel (Bochum)

Familienprojekte in der Migration

 

12.00 – 12.45

Sebastian Kurtenbach (Bochum)

Transnationale Familienorganisation unter den Bedingungen von Armut

 

Michael Tressat, Vera King, Hans-Christoph Koller, Kathrin Bröker (Hamburg)

Migrationsgeschichte und (bildungs)biographische Entwicklungen junger Männer aus italienischen Migrantenfamilien – Transmission und Transformation in adoleszenten Generationsbeziehungen

 

12.45 – 14.00

Mittagspause

 

Forum:

Moderation: Wolfgang Gippert

14.00 – 14.45

Kristina Schierbaum (Frankfurt)

Janusz Korczaks Familiengeschichte (Arbeitstitel)

 

15.00 – 15.45

Tatjana Fenicia

Rückkehrentscheidungen aus Genderperspektive: Reimigrierte (Spät-) Aussiedlerfamilien in Westsibirien

 

15.45

Abschlussrunde

 

Ende der Tagung gegen 16.00 Uhr

 

Tagungsanmeldung: priedee@uni-hildesheim.de

Anmeldeschluss: 11. Januar 2015.

 

Tagungsort:

Domäne Marienburg

Domänenstraße, 31141 Hildesheim (ohne Hausnummer)

Hohes Haus, Räume 302 und 402

Empfang Raum 202

last modified May 12, 2016 06:47 PM

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Tagung der Sektion Historische Bildungsforschung (Hamburg) , September 2013

Jahrestagung 2013 der Sektion Historische Bildungsforschung in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, Thema: "Bildung und Differenz in historischer Perspektive".

Bildung und Differenz in historischer Perspektive

Aktuelles Tagungsprogramm

Wegbeschreibung, Lageplan und Campusplan der Helmut-Schmidt-Universität

 

In der aktuellen erziehungswissenschaftlichen Diskussion spielen die Aufklärung des Zusammenhangs von Bildung und Differenz und – praktisch gewendet – die Frage des pädagogischen Umgangs mit Differenz eine wichtige Rolle. Neben den ‚klassischen‘ Dimensionen von ‚class, race and gender‘ sind hier zuletzt auch Differenz markierende Kategorien wie ‚disability‘ verstärkt in den Blick genommen worden. Dabei wird Differenz in dieser Diskussion nicht essentialistisch als eine gegebene Tatsache verstanden, sondern als etwas, das in gesellschaftliche Strukturen eingelagert ist und durch gesellschaftliche Diskurse und Praktiken – nicht zuletzt der Erziehung, Bildung und Sozialisation – im Sinne eines ‚doing differences‘ hervorgebracht wird. Dem entsprechend haben neben sozialwissenschaftlichen Ansätzen, denen es vorrangig um die Erkenntnis ‚objektiver‘ Strukturen geht, die neueren kulturwissenschaftlichen Ansätze mit ihrer Orientierung auf Praktiken und Akteure zunehmend Beachtung und Anwendung gefunden. Historische Betrachtungsweisen, welche die gesellschaftliche Einbettung und Produktion von Differenz in ihrer Entwicklung und Veränderung zeigen würden, haben in dieser aktuellen Diskussion hingegen bislang keine prominente Rolle gespielt.

Dabei ist der bildungshistorischen Forschung das Thema „Bildung und Differenz“ keineswegs fremd. Seit den 1970er Jahren wird ‚soziale Ungleichheit‘ hinsichtlich der Beteiligung an institutionalisierter Bildung wie hinsichtlich von Erziehung und Sozialisation in ihrer historischen Entwicklung intensiv erforscht. Auch Geschlechterdifferenzen sind in ihrer bildungshistorischen Dimension bereits umfassend analysiert worden und ebenso hat sich die Historische Bildungsforschung eingehend mit der Frage befasst, wie bezüglich religiöser und ethnischer Minderheiten (z. B. jüdische bzw. polnische Bevölkerungsteile in den deutschen Staaten) Differenz konstruiert und wie mit ihr umgegangen worden ist. Doch nicht nur thematisch, auch was die theoretischen Ansätze und die methodischen Zugänge betrifft, zeigt sich die einschlägige bildungshistorische Forschung breit gefächert: Strukturgeschichtliche Untersuchungen stehen neben kulturgeschichtlichen, die Arbeit mit statistischem Material und die Konstruktion langer Zeitreihen neben hermeneutischer Textinterpretation und Bildanalyse.

Dieser Vielfalt an bildungshistorischer Forschung zum Thema „Bildung und Differenz“ ein Forum zu bieten, wechselseitige Bezugnahmen zu ermöglichen, neue Forschungen anzuregen und auf diese Weise den Beitrag der historischen Bildungsforschung zur erziehungswissenschaftlichen Bearbeitung des Themas zu verdeutlichen – dies ist Sinn und Zweck der geplanten Tagung. Widerspiegeln soll sich die Vielfalt insbesondere in folgenden Dimensionen, welche die Möglichkeiten der Zugänge sowie die inhaltliche und epochale Breite des Themas darstellen sollen:

  • Erziehung und Bildung als Konstruktions- und Eliminationsebenen von Differenz
  • Familie und öffentliche Bildungseinrichtungen als Antagonisten im Umgang mit Differenz
  • Macht (in Staat und Gesellschaft) in ihrer Bedeutung für Bildung und Differenz
  • Institutionalisierungsprozesse von Erziehung und Bildung und deren Bedeutung für Differenz
  • Intersektionalität von Differenz, z. B. Ethnie und Geschlecht, Religion und sozialer Status in ihrer bildungshistorischen Bedeutung und Entwicklung
  • Erziehungs- und Bildungsdiskurse um Differenz
  • Differenz als Kategorie des Aufwachsens in vormodernen Gesellschaften: Feudalität, ständische Ordnung, religiöse Normierungen usw.
  • Differenz als Kategorie des Aufwachsens in modernen Gesellschaften: Institutionalisierung, Säkularisierung, Individualisierung usw.
  • Bildung und Differenz im Fokus politik-, sozial-, kultur-, theorie- und diskursgeschichtlicher Ansätze

Termin

Die Sektionstagung findet vom 19.-21. September 2013 an der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg statt.

 

Tagungsplanung und -durchführung

PD Dr. Gerhard Kluchert, Philosophische Fakultät IV, Humboldt-Universität zu Berlin / Institut für Allgemeine Pädagogik und Erwachsenenbildung, Universität Flensburg.

Prof. Dr. Carola Groppe, Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften, Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg.

last modified Sep 17, 2013 11:30 AM

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Anmeldeformular Tagung in Köln

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last modified Dec 01, 2013 05:10 PM

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Anfahrtsskizze Tagung Köln

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last modified Dec 01, 2013 05:10 PM

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Tagungsprogramm Köln

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last modified Feb 07, 2014 12:33 PM

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Hotels Köln

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last modified Dec 01, 2013 05:11 PM

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Programm Sektionstagung Historische Bildungsforschung 2013

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last modified Feb 07, 2014 12:34 PM

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Programm Sektionstagung

PDF document icon FlyerJahrestagung, 12-09-2013.pdf — PDF document, 953 KB (976218 bytes)

last modified Feb 07, 2014 12:34 PM

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last modified May 06, 2013 11:19 AM

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