Veröffentlichungs- und Vortragsliste

Dr. Julia Kurig

Monographien und Herausgeberschaften:

Bildung für die technische Moderne. Pädagogische Technikdiskurse zwischen den 1920er und 1950er Jahren in Deutschland. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2015. 744 Seiten

Gem. mit Treml, Alfred K. (Hrsg.): Neue Pädagogik und alte Gehirne? Erziehung und Bildung in evolutionstheoretischer Sicht. Berlin: Lit Verlag, 2008.

 

Aufsätze:

Gem. mit Esther Berner: „Und sie bewegt sich doch.“ Ein Essay zum Stand der Historischen Bildungsforschung. In: Jahrbuch für Historische Bildungsforschung 24, 2018. (eingereicht zur Veröffentlichung)

‚Planung‘ und ‚Rationalität‘: Saul B. Robinsohns „Bildungsreform als Revision des Curriculum“ und das Modernisierungsparadigma der 1960er Jahre. In: Wilfried Göttlicher/Jörg.-W. Link/Eva Matthes (Hrsg.): Bildungsreform als Thema der Bildungsgeschichte. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 2018, S. 195-211.

‚Abendländische Bildung‘ gegen den ‚Geist der Technokratie‘ – Zur Rekonstruktion geisteswissenschaftlicher Wissensformen und humanistischer Bildungskonzepte im pädagogischen Diskurs der frühen Nachkriegszeit. In: Zeitschrift für Pädagogik. 63. Beiheft: Wissen machen. Beiträge zu einer Geschichte erziehungswissenschaftlichen Wissens in Deutschland zwischen 1945 und 1990. Hg. v. Sabine Reh, Edith Glaser, Britta Behm und Tilman Drope, 2017, S. 16-33.

Vom ‚Herren‘ zum ‚Bediener‘ der Maschine: Transformationen von Bildungs- und Subjekttheorie zwischen den 1920er und 1950er Jahren im Medium pädagogischer Diskurse über die Technik. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik 92, 2016, S. 335-360.

Gem. mit Morvarid Dehnavi / Andrea Wienhaus / Carola Groppe: Gedächtnispolitik in den Geisteswissenschaften. Wissenspfade und Wissenskonflikte am Beispiel der Geschichtswissenschaft, Erziehungswissenschaft und Germanistik in den 1960er und 1970er Jahren. In: Karin Amos/Markus Rieger-Ladich/Anne Rohstock (Hrsg.): Erinnern, Umschreiben, Vergessen. Die Stiftung des disziplinären Gedächtnisses als soziale Praxis. Weilerswist: Velbrück Wissenschaft, 2015. (im Erscheinen)

Alte und neue Erziehung im Kampf um Hegemonie: Aristophanes‘ Komödie ‚Die Wolken‘ als bildungshistorisches Dokument des 5. Jahrhunderts v. Chr.. In: Jahrbuch für Historische Bildungsforschung 21, 2015, S. 17-56 .

Zwischen Utopie und Utopieverlust: Transformationen pädagogischen Denkens zwischen den 1920er und 1950er Jahren am Beispiel der Schriften Herman Nohls und Eduard Sprangers. In: Hamburger Beiträge zur Erziehungs- und Sozialwissenschaft. Hg. von Carola Groppe. Hamburg: Helmut-Schmidt-Universität, 2015, S. 59-89.

Die Technik als Herausforderung der Pädagogik in den 1950er Jahren: Theodor Litts Bildungs- und Subjekttheorie für die Industriegesellschaft. In: Jahrbuch für Historische Bildungsforschung 20, 2014, S. 219-264

 

Lexikonartikel, Rezensionen, Tagungsberichte, Interviews:

Art. Gemeinschaft. In: Günzel, Stephan (Hrsg.): Lexikon der Raumphilosophie. Unter Mitarbeit von Franziska Kümmerling. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2012, S. 138f.

Philologie vor ihrer neuhumanistisch-klassizistischen Disziplinierung. Rezension zu: Stephan Kammer (2017): Überlieferung: Das philologisch-antiquarische Wissen im frühen 18. Jahrhundert. In: IJHE Bildungsgeschichte 8 (2018), H. 1, S. 109-113.

Rezension zu: Sabine Zohry (2015): Pädagogische Konzepte der Nachkriegszeit. Die Erziehung von Kindern und Jugendlichen zum Umgang mit Technik in den 1950er Jahren. In: H-Soz-Kult, 14.6.2016, www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-25220.

Rezension zu: Ulrich Raulff (2014): Wiedersehen mit den Siebzigern. Die wilden Jahre des Lesens. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik 91, 2015, S. 160-164.

Rezension zu: Stephen Greenblatt (2012): Die Wende. Wie die Renaissance begann. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik 89, 2013, S. 210-214.

Rezension zu: Karl Ernst Nipkow (2007): Der schwere Weg zum Frieden. Geschichte und Theorie der Friedenspädagogik von Erasmus bis zur Gegenwart. In: Pädagogische Rundschau 5, 2009, S. 623-633.

Rezension zu: Behnisch, Michael (2005): Pädagogische Beziehung. Zur Funktion und Verwendungslogik eines Topos der Jugendhilfe. In: Zeitschrift für Pädagogik 53, 2007, S. 268-271.

Jenseits von Geschichte und Gesellschaft? Der 23. Deutsche Kongress für Philosophie in Münster. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik 90, 2014, S. 633-638.

Humanismus am Ende? Auf den Spuren eines strapazierten Begriffs. Interview von Uwe Reimer mit Julia Kurig. In: Das Johanneum. Magazin des Vereins der ehemaligen Schüler der Gelehrtenschule des Johanneums e.V., März 2017, S. 23-25.

 

Vorträge:

‚Bildungsmacht‘ Antike. Zur bildungshistorischen Bedeutung der Philologie an der Universität Göttingen im 18. Jahrhundert. Vortrag am 30.5.2018 an der TU Braunschweig im Rahmen der Vortragsreihe „Zur Geschichte der Erziehungswissenschaft und pädagogischen Hochschulbildung im Raum Braunschweig/ Niedersachsen – Persönlichkeiten, Theorien und Ansätze“

Pädagogische Diskurse über Technik, Bildung und Subjekt im 20. Jahrhundert. Vortrag im Rahmen der Fachgespräche zur technischen Bildung in der Grundschule an der Universität Bremen am 30.1.2018

Der Neuhumanismus als säkulare Bewegung? Zum Verhältnis von Philologie, Bildung und Religion am Beispiel von Christian Gottlob Heyne (1729-1812). Vortrag auf der Jahrestagung der Sektion Historische Bildungsforschung in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft vom 7. -9.. September 2017 am Georg-Eckert-Institut Braunschweig

„Abendländische Bildung“ gegen den „Geist der Technokratie“: Zur Rekonstruktion humanistisch-geisteswissenschaftlicher Positionen im pädagogischen Diskurs nach 1945. Vortrag auf der Tagung „Wissenspraktiken im pädagogischen Feld. Profession, Wissenschaft und Beratung in der Bundesrepublik Deutschland bis 1990“ am 20./21. November 2015 in der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung in Berlin (in Vorbereitung).

„Bildungsreform als Revision des Curriculum“ (1967): Saul B. Robinsohn und der curriculare Innovationsprozess im Kontext des Modernisierungsdiskurses der 1960er Jahre. Vortrag auf der Jahrestagung der Sektion Historische Bildungsforschung in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft vom 17.-19. September 2015 an der Universität Wien.

„‘Die Welt ist eine Maschine, der Mensch ein Automat‘ (F.G. Jünger): Diagnosen des Freiheitsverlustes im Technikdiskurs der frühen Bundesrepublik.“ Vortrag auf der Tagung der Friedrich-Naumann-Stiftung zum Thema "Aller guten Dinge sind frei? Utopie und Unbehagen in der technisierten Welt" vom 15.-17. Mai 2015 in der Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach

„Utopieverlust im pädagogischen Denken nach 1945.“ Vortrag auf dem 24. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin, 9.-12. März 2014

„Die Differenz zwischen Mensch und Maschine als Inspiration bildungstheoretischer Diskussion im 20. Jahrhundert.“ Vortrag auf der Jahrestagung der Sektion Historische Bildungsforschung in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft vom 19.-21. September 2013 an der Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg

zuletzt verändert: 31.05.2018 12:17

Artikelaktionen