Aktuelles

Aufführung der „NSU-Monologe“ und Buchvorstellung an der HSU

Für Mittwoch, den 28. März konnten wir die Bühne für Menschenrechte für eine Aufführung der „NSU-Monologe“ an der Helmut-Schmidt-Universität gewinnen. Die NSU-Monologe basieren auf Interviews mit Angehörigen der Ermordeten des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU). Fünf Jahre nach Bekanntwerden des sog. NSU schildert das Stück wortgetreu die Erfahrungen der Hinterbliebenen im Rahmen der NSU-Ermittlungen, ihre Perspektiven auf den NSU-Komplex sowie ihre Versuche, die eigenen Erinnerungen an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen. 

Die Aufführung wird gerahmt von einer Vorstellung des gerade erschienenen Sammelbandes „Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland. Figurationen und Interventionen in Gesellschaft und staatlichen Institutionen“ (Hrsg.: Mechtild Gomolla, Ellen Kollender, Marlene Menk). Den Abschluss der Veranstaltung bildet ein Publikumsgespräch u. a. mit der Hamburger Rechtsanwältin Gül Pinar, die als Nebenklagevertreterin die Familie des Hamburger Mordopfers Süleyman Taşköprü vertritt, und Dr. Oliver von Wrochem, Historiker und Leiter des Studienzentrums der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Die Aufführung findet am 28.3. um 19 Uhr in der Aula der HSU statt. Der Eintritt ist frei. Weiter Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm-Flyer sowie unserer Facebook-Veranstaltungsseite

Neuerscheinung: Sammelband zu „Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland“

Am 12. Februar erscheint im Beltz-Verlag der Sammelband „Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland. Figurationen und Interventionen in Gesellschaft und staatlichen Institutionen“ (Hrsg.: Mechtild Gomolla, Ellen Kollender und Marlene Menk). Dieser beschäftigt sich mit unterschiedlichen Facetten von Rassismus und Rechtsextremismus in ihren historischen Kontinuitäten und gegenwärtigen Ausprägungen im Kontext von Globalisierung, aktueller Fluchtmigration, der Herausbildung neuer rechter Bewegungen sowie der Aufarbeitung der NSU-Morde. Die Beiträge geben einen Überblick über aktuelle Forschungsperspektiven auf Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland sowie zentrale Definitionen, Begriffe und Kontroversen.

Einen Schwerpunkt des Bandes bildet die Verwurzelung rechtsextremer, rassistischer und anderer menschen(rechts)verachtender Orientierungs- und Handlungsmuster, Strukturen und Gewaltformen in staatlichen Institutionen und der sogenannten gesellschaftlichen Mitte. Der Band fragt zudem nach geeigneten bildungspolitischen und -praktischen Ansätzen, um in Gesellschaft und staatlichen Institutionen alltägliche (Diskriminierungs-)Muster von Rechtsextremismus und Rassismus zu durchbrechen.

Weitere Informationen zu den Inhalten des Bandes finden Sie hier

HSU-Aktionstag: "Hamburg, die extreme Rechte und der Rassismus der Mitte. Zusammenhänge und Effekte diskutieren – Solidarität und demokratische Räume stärken"

Wie äußern sich Rassismus und Rechtsextremismus in Hamburg? Wie hängen aktuelle rassistische sowie rechtspopulistische Diskurse mit gesellschaftlichen Einstellungsmustern der „Mitte“ zusammen? Welche Ansätze der Intervention und Prävention gibt es bereits in Hamburg? Und wie können wir uns gemeinsam gegen Rassismus/Rechtsextremismus einsetzen und so eine inklusive Stadt und Hochschule stärken? Diesen und weiteren Fragen möchte sich der Arbeitskreis „Rassismuskritische Hochschule" im Rahmen eines Aktionstags an der HSU am Donnerstag, den 19. Oktober 2017, von 16:00 bis 20:00 Uhr widmen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

Der Aktionstag wird von Studierenden und Mitarbeiterinnen des Fachbereichs für allgemeine Erziehungswissenschaft, insbesondere interkulturelle und vergleichende Bildungsforschung organisiert und vom Fakultätsrat für Geistes- und Sozialwissenschaften, dem Präsidium der HSU sowie der Landeskoordinierungsstelle des Beratungsnetzwerkes gegen Rechtsextremismus in Hamburg gefördert. Weitere Informationen zum Aktionstag finden Sie hier.

Evaluation der Lehrer_innenfortbildung zur 'interkulturellen Koordination'

Der von Mechtild Gomolla, Dorothee Schwendowius und Ellen Kollender Ende April 2015 vorgelegte Abschlussbericht zur wissenschaftlichen Begleitung der Lehrerfortbildung, "Qualitätsentwicklung von Schulen in der Einwanderungsgesellschaft: Qualifizierung zur interkulturellen Koordination", veranstaltet vom Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) Hamburg in Kooperation mit dem Projekt Beratung, Qualifizierung, Migration (BQM) von 2012 bis 2014, ist hier abrufbar.

Rezensionen für die "Erziehungswissenschaftliche Revue – EWR"

Als Redakteurin für das Ressort 'Interkulturelle Pädagogik' der Online-Rezensionszeitschrift 'Erziehungswissenschaftliche Review - EWR' nehmen Frau Prof. Dr. Mechtild Gomolla und ihr Team gerne Rezensionen zu neu erschienenen erziehungswissenschaftlichen Publikationen aus diesem Themenbereich entgegen. Falls Sie eine Rezension einreichen möchten oder Interesse haben, eine Neuerscheinung zu besprechen, melden Sie sich bitte bei Gesa Schuett (schuettg@hsu-hh.de). Rezensionshinweise sind hier auf den Seiten der EWR zu finden.

(Soldatische) studentische Mitarbeiter_innen gesucht

Zur Zeit suchen wir ein bis zwei soldatische Hilfskräfte, die mit bis zu 8 Stunden pro Woche (oder weniger, flexibel zu vereinbaren) in Forschung und Lehre im Arbeitsbereich interkulturelle und vergleichende Erziehungswissenschaft mitwirken möchten. Für Studierende etwa am Ende des Bachelor/Anfang des Masterstudiums wäre eine Mitarbeit besonders geeignet. Interessierte können sich direkt an Frau Prof. Dr. Mechtild Gomolla (gomolla@hsu-hh.de) wenden.

zuletzt verändert: 05.03.2018 15:13

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