Forschung

Forschungsschwerpunkte

  • (Institutionelle) Diskriminierung im Bereich von Schule und Sozialraum 
  • vergangene und aktuelle Politiken und Diskurse um Migration, Integration, Flucht & Asyl sowie dessen Auswirkungen auf Bildung und Erziehung 
  • Rassismus- & Intersektionalitätstheorien
  • Poststrukturalistische Perspektiven auf „Bildung“, „Subjekt“ und „Differenz“
  • Diskurs-, Gouvernementalitäts- und Dispositivforschung im Kontext von Migration, Bildung und Stadtentwicklung und damit verbundener Transformationen des Sozialen 
  • Qualitative Sozialforschung

Abgeschlossene & laufende Forschungsprojekte

„Zwischen interkultureller Öffnung und institutioneller Diskriminierung: Eltern(vereine) mit Migrationsgeschichte in Berliner Schule und Schulsystem. Eine dispositivanalytische Untersuchung im Kontext gouvernementaler Transformationsprozesse“ (Arbeitstitel)

Dissertationsprojekt, betreut durch Prof.in Dr. Mechtild Gomolla und PD. Dr. Uwe Hunger (Universität Siegen)

Das Dissertationsprojekt befasst sich mit der Konstituierung und Positionierung von ‚Eltern mit Migrationshintergrund’ im Berliner Schulsystem sowie in innerstädtischen Schulen Berlins im Kontext eines Migrationsdispositivs. Konkret wird danach gefragt wie unterschiedliche Elterngruppen, insbesondere ‚Eltern mit Migrationshintergrund’ dispositiv – d.h. u.a. über das Zusammenspiel staatlich-institutioneller Diskurse, rechtlicher Regelungen sowie politisch-pädagogischer Praxen – hervorgebracht werden und welche (Wirk-)Macht das Konstrukt der ‚Eltern mit Migrationshintergrund’ in der Schule sowie für die so bezeichneten Subjekte entfaltet. Im Fokus der multimethodischen Analyse stehen dabei vor allem unterschiedliche Formen und Ebenen der (Neo-)Rassifizierung und Diskriminierung von Eltern mit Migrationsgeschichte vor dem Hintergrund einer allgemeinen Ökonomisierung des Sozialen sowie der Implementierung neuer politischer Steuerungsformen. Inwiefern diesbezüglich ein spezifischer Zugriff auf ‚Eltern mit Migrationshintergrund‘ im Sinne einer zunehmenden Aktivierung und Disziplinierung dieser erfolgt und wie dadurch einer Individualisierung und Verundeutigung (neo-)rassistischer Diskriminierungsprozesse in der wie im Kontext der Schule Vorschub geleistet wird, wird im Rahmen der Arbeit ebenso analysiert wie Formen kritischer Handlungsmacht, die sich auf Seiten der Eltern(vereine) mit Migrationsgeschichte beobachten lassen und als Ausgangspunkt einer Reflektion über aktuelle (Un)Möglichkeiten einer rassismus- und diskriminierungssensiblen sowie demokratischen Schulentwicklung dienen sollen. 

„Schule – Rassismus – Stadt. Institutionelle (Mehrfach-)Diskriminierung an Berliner Schulen“.
Drittmittelfinanziertes Praxisprojekt, weitere Informationen 

Eltern 'mit Migrationshintergrund' im bildungspolitischen Diskurs der Bundesrepublik Deutschland“.
Diachrone wie synchrone Diskurs- und Gouvernementalitätsanalyse, weitere Informationen 

„Qualitätsentwicklung von Schulen in der Einwanderungsgesellschaft: Qualifizierung zur interkulturellen Koordination im Schuljahr 2012/2013“. 
Längsschnittevaluation einer vom Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg durchgeführten Lehrer_innenfortbildung, weitere Informationen 

„Lernprozesse in der deutschen Schulpolitik seit PISA –  Eine Analyse in vier Bundesländern im Hinblick auf die Bildungsbenachteiligung von SchülerInnen mit Migrationshintergrund“ (2010). 
Diplomarbeitsprojekt

zuletzt verändert: 07.10.2017 19:02

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