11/2015

Erziehungswissenschaftler und Pädagogen rufen zur solidarischen Bildung in der Migrationsgesellschaft auf

Seit dem 24.10.2015 können Unterstützer_innen eines umfassenden Konzeptes von angemessenen Lebens- und Arbeitsbedingungen für Geflüchtete und Migrant_innen den von Paul Mecheril, Claus Melter, Astrid Messerschmidt und Astride Velho initiierten Aufruf „Für solidarische Bildung in der globalen Migrationsgesellschaft. Ein Aufruf aus Erziehungswissenschaft, Pädagogik und Sozialer Arbeit“ unterzeichnen.

Die Initiator_innen, die an verschiedenen Universitäten in den pädagogischen und bildungswissenschaftlichen Fachbereichen Professuren unterhalten, verfolgen mit ihrem Aufruf das Ziel, ein klares Statement zu formulieren, das auf die Notwendigkeit einer intensiven Auseinandersetzung mit den Themen Flucht und Bildung verweist. Die Initiative richtet sich sowohl an einzelne Akteur_innen als auch an Verbände und Institutionen, die für Solidarität und migrationsgesellschaftliche Bewusstseinsbildung eintreten wollen.

In ihren Statements, die ebenfalls auf der Homepage des Aufrufs veröffentlicht sind, bekennen sich die Erstunterzeichner_innen vor allem zur Anerkennung globaler Entwicklungen, die von unserer Gesellschaft bisher wenig in den Blick genommen wurden - beispielsweise die Akzeptanz von Flucht und Migration als eine Herausforderung, die nicht von isolierten Staaten(gruppen) gelöst werden kann.

Bisher haben über 1800 Unterstützer_innen den Aufruf unterzeichnet. Zur Homepage und zum vollständigen Text der Initiator_innen: http://www.aufruf-fuer-solidarische-bildung.de/de/aufruf

zuletzt verändert: 02.12.2015 15:22

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