08/2013

Esther Bejarano: „Wir leben trotzdem“ – Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Künstlerin für den Frieden (Lesung)

Esther Bejarano kam 1924 in Saarlouis in einer deutsch-jüdischen Familie zur Welt. 1943 wurde sie nach Auschwitz deportiert und war dort Teil des Mädchenorchesters. Auf einem Todesmarsch 1945 konnte sie fliehen und wanderte später nach Palästina aus. Seit ihrem Umzug nach Hamburg kämpft sie entschieden gegen jede Form von Rechtsextremismus und Rassismus und verleiht ihrem Engagement auch literarisch und musikalisch Ausdruck. Externer Link: musikalisch Ausdruck. (http://www.taz.de/!52004/) Esther Bejarano ist Vorsitzende des Auschwitz-Komitees Externer Link: Auschwitz-Komitees (http://www.auschwitz.info/) und Ehrenvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Externer Link: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (http://www.vvn-bda-mh.de)/ Bund der Antifaschisten. Am 25. Juni war Esther Bejarano im Rahmen der vom Arbeitskreis Interkulturelle Bildung veranstalteten öffentlichen Ringvorlesung “Systematisch verharmlost? Rechtsextremismus in Deutschland” zu Gast an der Helmut-Schmidt-Universität. Sie hat dort aus ihrem Buch “Wir leben trotzdem: Esther Bejarano – vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Künstlerin für den Frieden” Externer Link: “Wir leben trotzdem: Esther Bejarano – vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Künstlerin für den Frieden” (http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=9783891443538) gelesen und Fragen des Publikums beantwortet. Ihr engagierter und bewegender Vortrag kann mit freundlicher Genehmigung von Esther Bejarano hier angesehen werden (107 Min). Für ihr leidenschaftliches Engagement im Kampf gegen den Faschismus möchten wir Esther Bejarano herzlich danken und wünschen ihr für ihren weiteren Weg viel Kraft, Gesundheit und ein langes Leben.

zuletzt verändert: 18.11.2015 15:27

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