Forschung

Forschungsschwerpunkte

An der Professur für Sozialpsychologie wird vorrangig an folgenden Themen geforscht:

Konsens-Ansatz

Der Konsens-Ansatz ist eine Erklärung des sozialen Einflusses durch Minderheiten und Mehrheiten. Individuen als Mitglieder sozialer Gruppen zeigen Uniformität und Anpassung an die Vorgaben der Mehrheit der anderen Gruppenmitglieder – beobachtbar in gemeinsamer Kleidungsordnung, sozial geteilten Normen und Moralvorstellungen, Demokratie als politischer Grundeinstellung usw. Der herrschende Konsens bestimmt, was erwartet wird und als "normal" gilt. Es ergeben sich soziale Phänomene, die umgangssprachlich z. B. als „Herdentrieb“ bezeichnet werden.

Unimodel

Urteile zu bilden, sei es über das Wetter, eine politische Partei, eine Person, ein Konsumprodukt usw. ist eine fundamentale menschliche Aktivität, die über die Jahre viel wissenschaftliches Interesse in der Sozialpsychologie erfahren hat. Dabei dominieren in der Literatur Zwei-Prozess-Modelle zur Urteilsbildung.  In unserer Abteilung untersuchen wir insbesondere Persuasionsphänomene aus dem Blickwinkel des Unimodel.

Need for Uniqueness

Tätowierungen, ein maßgeschneiderter Anzug oder eine abweichende Meinung – all diese und viele weitere Merkmale können Ausdruck des Bedürfnisses nach Einzigartigkeit sein (Need for Uniqueness, NfU; Snyder & Fromkin, 1977). Dahinter steht der Wunsch, sich von Anderen zu unterscheiden, sich von der „grauen Masse“ abzuheben und in irgendeiner Form besonders zu sein.

 

zuletzt verändert: 05.09.2017 14:42

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