Soldaten im Rahmen des Berufsförderungsdienstes (BFD)

Im Zuge einer erweiterten Öffnungspolitik der Universitäten der Bundeswehr steht unser gesamtes Studienangebot im Rahmen freier Kapazitäten grundsätzlich auch ausscheidenden Soldaten auf Zeit zur Vorbereitung auf einen Zivilberuf zur Verfügung. Geeignete Bewerber sollen so von unseren besonders guten Studienbedingungen profitieren können und die Möglichkeit erhalten, den angestrebten Studienabschluss innerhalb kürzester Zeit zu erreichen. 

Das Studium für ausscheidende Soldaten erfolgt nach Maßgabe der Regelung für zivile Studierende gegen anteilige Erstattung der Studiengebühren. 

Im Rahmen der Eingliederungsmaßnahmen des Berufsförderungsdienstes (BFD) gelten für ausscheidende Soldaten ermäßigte Studiengebühren. Diese betragen 1250,- Euro pro Studientrimester für alle Studiengänge. Die Studiengebühren für ein Bachelor-Studium (= 7 Trimester) betragen somit 8750,- Euro,  die Studiengebühren für ein Master-Studium (= 5 Trimester) 6250,- Euro.

Grundlage des Angebotes des Berufsförderungsdienstes (BFD) ist das Soldatenversorgungsgesetz (SVG). Die Erstattung bzw. Auslage der Studiengebühren durch den Berufsförderungsdienst erfolgt nach Maßgabe der entsprechenden Regeln der Verordnung zur Durchführung der Berufsförderung von Soldatinnen und Soldaten (BföV).

Zur Beratung der individuellen Berufsförderung sowie zur Erörterung Ihrer Ansprüche setzen Sie sich bitte vor einer Bewerbung mit dem Berufsförderungsdienst des für Sie zuständigen Karrierecenters in Verbindung. 

Bitte setzen Sie sich dann zunächst vor einer Bewerbung mit dem Hochschulmarketing der HSU in Verbindung, um die Kapazitäten für den gewünschten Studiengang zu erfragen.

Soweit ein Anspruch auf Förderung durch den BFD nachgewiesen werden kann und freie Kapazitäten im gewünschten Studiengang vorliegen, richtet sich das Bewerbungsverfahren nach den üblichen Voraussetzungen. 

zuletzt verändert: 13.02.2017 14:14

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